- Datum:
- veröffentlicht am 19 September 2008, 16:13 MET
- Artikel:
- Webstandards und die scheinfrommen Prediger von Google [hyperkontext | Weblog]
- Kurz-URL:
- http://hyperkontext.at/s/161
- Thema:
- Kommunikation
- Stichworte:
- barrierearm, HTML, Suchmaschinen, Webstandards
- Reaktionen:
- Kommentare 6, Bezugnahme 1
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Webstandards und die scheinfrommen Prediger von Google
Kommentare (6)
Zur “Accessible”-Suche hatte ich vor 2 Jahren mal was kleines geschrieben, da ist bis heute nix dran gemacht worden (Der Validator wirft 100 Fehler weniger aus, keinen Plan, warum, das sieht mir vom Code her so schrottig wie eh und je aus).
Irgendwie ist es bei allen Google-diensten so, da wird mit viel Tamtam die Hundert-Xte tolle Web-schei- ääh - Dienst ins Web gekippt und verrottet da so vor sich hin.
Was mir zu Accessibility & Co in dem Zusammenhang immer noch einfällt, ist, dass es auch wirtschaftliche Vorteile bringt, die man mit Accessibility überhaupt nicht verbindet: Traffic-minimierung. Sauberer semantischer Code kann da viel reissen.
Google pumpt bei jeder normalen Suchanfrage einen Haufen unnützen (schätze so 15-40%) Müll ins Web, da können - denke ich - ein ganzer Haufen Kernkraftwerksdirektoren sehr gut von leben. (oh, ich verzettel mich, jetzt kommt noch die Ökologie ins Spiel;))
Leider bekommt man Infos zu Trafficmengen und -Kosten nicht zu Gesicht, dass man hier konkrete Zahlen nennen könnte.
@mike:
Ich lach mich krumm. Danke für Deinen Link, der auch zeigt, dass Dein Eintrag aus dem Jahr 2006 auch gestern (morgen?) datiert werden könnte und noch genauso aktuell wäre.
Der einzige Unterschied ist offenbar, dass mittlerweile ein paar mehr bezahlte Prediger von Tante Guugl virtuell herumlaufen und mit erhobenem Zeigefinger von anderen validen Code fordern, ihren eigenen Mist aber geflissentlich übersehen.
Schöner Artikel, der genau das beschreibt, was mir auch schon seit Jahren bei Google auffällt. Ein wenig polemisch geschrieben mit einigen Wiederholen des Wortes “heuchlerisch”, aber das gibt dem Text eine besondere Note, die ihn lesenswert macht. Allerdings: Der W3C-Validator zeigt bei deiner Website ebenfalls einen Fehler an. ;-)
@Felix:
Jetzt wo du es schreibst, fällt mir die inflationäre Verwendung von “heuchlerisch” auch erst auf. Suchmaschinen-Optimierung wollte ich mit dem Wort ja auch nicht betreiben ;-). Danke für den Hinweis.
Das mit dem HTML-W3C-Validator kann ich nicht nachvollziehen. Zeigt keine Fehler. Abgesehen davon, bin ich ja nun auch kein Freund von bürokratischer Klammerung an eine Digitalmaschine.
Ausgewiesene Fehler müssen auch nicht wirklich welche sein oder ein nicht-kodiertes Sonderzeichen in einem neuen Text sollte auch nicht überbewertet werden.
Mir ging es in meinem Beitrag vor allem auch darum, dass Webstandards und Accessibility irgendwie vermischt werden und dieses seltsame Verständnis dann auch noch gepredigt wird. Auf den eigenen Seiten aber offenbar nicht einmal der Wille da ist, wenigstens halbwegs validen Code auszuliefern.
Hallo Gerald,
danke für deine Rückmeldung. Du hast Recht, was den Validator angeht: Er zeigt tatsächlich keine Fehler an. Seltsamerweise tat er dies jedoch, als ich vor meinem ersten Kommentar die Web-Developer-Bar-Tastenkombination [Strg] + [Umschalt] + [L] drückte, um den Quelltext zu validieren. Also entweder ist da etwas bei der Übertragung des Codes schief gegangen oder du hast klammheimlich den vermeintlichen Fehler behoben (nur Spaß). ;-)
Die Intention deines Artikels habe ich schon verstanden. Ich habe inzwischen auch ein paar andere Texte von dir gelesen. Du hast wirklich eine nette schreibe. Macht Spaß, deine Zeilen zu lesen. Und deine Website an sich finde ich auch super, vor allem das pragmatische und prägnante Layout. Wirklich Astrein!
MfG
Felix de Ruiter
Felix, danke für Deine netten Worte!
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