Warum der Internet Explorer für Webgestalter ein Albtraum ist

Kommentare (7)

#1 von Matthias Mauch am 12. November 2008

Und wieder ein Artikel der möglichst viele Fehler im IE aufzeigt, anstatt der Möglichkeiten diese zu umschiffen.

Das Firefox und Safari Menschen mit Sehschwächen aushebeln, schreibt eigentlich auch keiner. Beide ignorieren die Systemeinstellungen des Betriebssystemes, zum Beispiel Windows mit großer Schrift. Wird nicht wie im IE groß dargestellt, sondern fleissig weiter mit 16px. Sehr anwenderfreundlich, wirklich. Benutzt man das code-HTML Element, so wird per default nur 13px angeboten. Bei 1600er Auflösung braucht man die Lupe (als Accessibility Tool in Windows glücklicherweise vorhanden)

Das Safari nur einen Bug hat, glaube ich nicht. Safari hat, wie auch Konqueror, ein Problem mit Listen und Symbolen (CSS 2). Seit Anfang 2008 bekannt und immer noch vorhanden. Bestimmt der oben genannte einzigste Fehler, wobei die Bugliste von Safari doch sehr umfangreich ist.

Opera hat ein Problem mit dem width-HTML Element (CSS 1). Wird bei Prozentangaben noch eine Nachkommastelle angegeben, ignoriert Opera dies, er kann nur ganze Zahlen.

Zum Glück gibt es den IE, er beherrscht beide genannten Fälle seit der Version 5. Aber er ist ja so schlecht in CSS…


#2 von gw am 13. November 2008

Wie wahr! Gut geschrieben!


#3 von John aus Berlin am 13. November 2008

2x Lob:

1. Großartiger Artikel. Taugt als deutschsprachige Referenz.
2. Tolles Weblog. Feed abonniert.


#4 von Gerald, hyperkontext am 14. November 2008

@Matthias Mauch

Zitat:

Und wieder ein Artikel der möglichst viele Fehler im IE aufzeigt, anstatt der Möglichkeiten diese zu umschiffen.

Ich habe mit diesem Beitrag versucht, das grundsätzliche Problem für nicht technik- beziehungsweise webaffine Menschen zu erklären.

Insofern liegt hier wohl ein Missverständnis aus Deiner Sicht vor.

Deswegen gehe ich nicht auf Details ein, die in den letzten Jahren schon X-Mal diskutiert wurden. Viele meiner angegebenen Verweise führen aber über die Analyse einzelner Fehler zu den Workarounds oder Vermeidungsstrategien. Ich weiß, das kostet Zeit.

Genau das ist es aber, was ich aufzeigen will: Über die Jahre gesehen kostet es enorm viel Zeit und Kraft, für ein bestimmtes Programm ständig nach Umschiffungsrouten und Hacks zu suchen, sie zu lesen und zu analysieren und anschließend auch noch Wechselwirkungen oder Redundanzen in den eigenen Projekten mit anderen Workarounds zu vermeiden.

Irgendwann fragen wir uns eben, warum das immer nur ein bestimmtes Programm betrifft und mit anderen weit nicht in dem Umfang.

Es würde mich freuen, wenn Du das ein oder andere von Dir dargestellte Problem in Deinem Blog, der diesem Thema ja zweifelsohne gewidmet ist,  detailliert analysierst und Lösungsmöglichkeiten zur Diskussion stellst.

Weiters kannst Du natürlich auch gefundene Fehler für jeden Browser auf Gerard Talbots Seite - browser bugs section - mit genauer Beschreibung melden.


#5 von Matthias Mauch am 14. November 2008

@Gerald

Es würde mich freuen, wenn Du das ein oder andere von Dir dargestellte Problem in Deinem Blog, der diesem Thema ja zweifelsohne gewidmet ist, detailliert analysierst und Lösungsmöglichkeiten zur Diskussion stellst.

Interessant, hier der gewünschte Link:

Opera und Safari/Konqueror Bug:
MultiOS Browser Test - CSS Labor

Das Safari und Konqueror Problem ist im Blog seit 22. März 2008, für die Opera Geschichte gibt es nur das CSS Labor. Beide Bugs sind in den jeweiligen Buglisten schon lange Zeit gemeldet.

Hoffe damit geholfen zu haben.


#6 von Gerald, hyperkontext am 15. November 2008

Matthias, danke für Deinen direkten Verweis auf den Opera-Bug.

Leider gibt es in Deinem CSS-Labor keine Kommentarmöglichkeit, sonst hätte ich es natürlich dort platziert.

Deswegen hier mal kurz und schnell meine Lösung zum genannten Opera-Darstellungsproblem:

Ganz korrekt gesehen können wir es als “Bug” sehen. Es gibt aber eine sehr einfache “Lösung” mit einer zusätzlichen ganz normalen CSS-Anweisung:
Die selbe Anweisung, die wir mit width: [Prozentzahl] angeben, müssen wir nur wiederholen mit min-width: [Prozentzahl]. Dann schnallt es auch der Opera, vermutlich auch der Konquerer.

Ich hatte das Problem nämlich irgendwann mal und es so gelöst. Wenn ich mich zeitlich richtig entsinne, war das noch mit einem Opera7 oder 8.


#7 von Felix de Ruiter aus Leichlingen (Rheinland) am 15. November 2008

Ich ziehe meinen Hut vor dir angesichts dieses Artikels! Astreine Arbeit: Wertvoller Informationsgehalt und zudem auch noch überaus amüsant zu lesen! Verbesserungsvorschläge habe ich leider keine… ;-)


Externe Bezugnahmen (3)

  1. Tastatur im Fokus von MAIN_blog am 25. November 2008: […] hyperkontext erklärt, wie immer fundiert, warum der Internet Explorer für Webgestalter ein Albtraum ist. […]
  2. Wäre es nicht Zeit den Browser zu wechseln? von Nur ein Blog am 15. März 2009: […] Hyperkontext hat es schon vor etlicher Zeit gut zusammengefasst warum der Internet Explorer für Webgestalter ein Albtraum ist. […]
  3. IE6 Support wird eingestellt von Cobocards Blog am 24. November 2009: […] Microsoft selbst ist im eigens geschaffenen Teufelskreis gefangen. Wieso? […] Soweit zur ganzen Geschichte. […]

Datum:
veröffentlicht am 12 November 2008, 18:39 MET
Artikel:
Warum der Internet Explorer für Webgestalter ein Albtraum ist [hyperkontext | Weblog]
Kurz-URL:
http://hyperkontext.at/s/172
Thema:
Webgestaltung, Kommunikation 
Stichworte:
,  
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Interne Bezugnahme von neueren Artikeln

  1. Satire: Abwrackprämie für Internet Explorer 6 vom 27. Februar 2009
  2. Techniksoziologie am Beispiel Internet Explorer vom 10. März 2009
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