- Datum:
- veröffentlicht am 10 Dezember 2007, 22:38 MET
- Artikel:
- Österreich: Website Bundeskanzleramt ist barrierefrei [hyperkontext | Weblog]
- Kurz-URL:
- http://hyperkontext.at/s/104
- Thema:
- Webgestaltung, Kommunikation
- Stichworte:
- barrierearm, Behörden, benutzerfreundlich, RSS, Webstandards
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Lüge als Prinzip
Österreich: Website Bundeskanzleramt ist barrierefrei
Kommentare (2)
Was das “elastische Layout” betrifft, so gibt es von mir ein klares “NACK”.
Meiner Meinung nach leidet die Zugänglichkeit doch erheblich darunter.
Diese Art der Skalierung kann man m.E. gut mit einem Buch vergleichen, wo die Absätze einfach irgendwo bei 70% aufhören, und die restlichen 30% auf der nächsten Seite stehen. Wenn ich den Text komfortabel erfassen will, muss ich mein altes Buch wegschmeissen und mir ein Grösseres kaufen.
Nee, so geht das nicht.
Wo es kein nack, aber kleine Einwände zur Barrierefreiheit gibt, wären die Alternativ-texte für Grafiken, mit bspw.:
“Bundesministerin Bures” irgendwo verloren zwischen dem Text, kann zumindest ich nichts anfangen.
Ansonsten aus visueller Sicht wäre zu bemängeln, dass bei Skalierung mancher Inhalt direkt an den Rand geklatscht ist, was sich beim drüberfliegen schwer erfassen lässt.
Nicht falsch verstehen, ich behaupte nicht, dass das Müll wäre, aber perfekt ist was anderes.
@mike:
Zum elastischen Layout:
Klar ist mir schon aufgefallen, dass es keine Maximalbegrenzung zum jeweiligen Viewport gibt. Das halte ich aber nicht für sooo wichtig, denn auf einem normalen Schirm für 1024er Auflösung wirkt die Schrift größer und lässt sich immerhin zwei Stufen vergrößern, ohne querscrollen zum müssen. Auf 1280 vier Mal und auf 1600 Breite 8 Mal.
Also was soll’s? Praxistauglich finde ich das allemal, zumal wir aus Statistiken wissen, dass 97% die Standardeinstellung der Schrift lassen.
Wenn jemand grundsätzlich X-Mal die Schrift vergrößern muss, um gut zu lesen, verwendet er/sie entweder ein eigenes Stylesheet, hat CSS grundsätzlich abgeschaltet oder hat einen 1600 Bildschirm. So sehe ich das zumindest.
Nehme wir es streng, hast du natürlich recht. Aber Mann, lassen wir doch mal das Dorf in der Kirche ...äh oder umgekehrt! Alles in allem ist das Ding doch aus Sicht von Webstandards und Zugänglichkeit ziemlich perfekt.