- Datum:
- veröffentlicht am 23 Juli 2010, 15:40 MET
- Artikel:
- Nur Screenreader verarbeiten Sprachauszeichnung in HTML [hyperkontext | Weblog]
- Kurz-URL:
- http://hyperkontext.at/s/271
- Thema:
- Webgestaltung
- Stichworte:
- barrierearm, HTML, Webstandards
- Reaktionen:
- Kommentare 3, Bezugnahme 2
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Nur Screenreader verarbeiten Sprachauszeichnung in HTML
Kommentare (3)
Nur Screenreader? Alle?
Für allfällige Schnelltests verwende ich inzwischen gerne den kostenlosen und schlanken NVDA. Und dieser Screenreader erfreut sich auch unter blinden Surfern steigender Beliebtheit.
Der NVDA unterstützt überhaupt keine Sprachwechsel. So zumindest mein derzeitiger Wissensstand. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
paar klitzekleine Einwände dazu; dass kaum jemand lang verwendet, weil Programme (incl. Bots) es negieren, ist m.E. doppelt falsch, zum einen weiss/ wusste niemand, dass das so ist, zum anderen, viel schlimmer, weiss auch kaum jemand um die Existenz von lang. Da wird eher das Problem der fehlenden Auszeichnung herkommen.
Des Weiteren; wenn Sprachwechsel in Screenreadern störend ist/sein kann, dann teilen sich hier die Schuld mehrere Komponenten: nicht nur der Seitenautor, der ohne Sinn und Verstand jeden Furz kennzeichnet (kennen wir ja schon von ähnlichem Unfug wie “Bilder müssen wegen Barrierefreiheit _immer_ ein Alt-Attribut haben”) sondern auch am Screenreader/$Programm, dem es an Ein- bzw. “Aus"stellmöglichkeiten fehlt…
Alles in allem; für mich ist “Deine” Geschichte grad neu, und ich bin - ähem - enttäuscht, dass das alles so keinen grossen Sinn haben soll. Ich muss zugeben, dass, Asche auf mein Haupt, in der Vergangenheit lang-attribute nicht wirklich eine meiner Prioritäten war, aber dass die bei Suchmaschinen (mutwillig(?)) noch weiter unten ist, verstehe ich überhaupt nicht.
@Mike:
Das mit den Suchmaschinen verstehe ich sehr gut.
Sieh dich einfach mal um. Es gibt unzählige (im wahren Sinne der Bedeutung) Seiten, die (auf Grund von Default-Einstellungen) ganze Dokumente in einer völlig anderen Sprache (meist englisch) ausgezeichnet haben als die Sprache, die tatsächlich verwendet wird.
Wenn du noch genauer in die Quelltexte siehst, findest mitunter sogar falsche Sprachauszeichnungen für einzelne Wörter. Vermutlich werden die automatisiert durch ein wirres CMS eingefügt und keinem fällt es auf.
Crawler-Algorithmen können sich daher sowieso nur auf ihre eigene Erkennung verlassen.
Natürlich gäbe es Wege, eine Zuverlässigkeit der Sprachauszeichnung - auch von einzelnen Teilen - zu erkennen und der Algorithmus entscheidet dann, ob er sich auf die Angaben verlässt oder nicht.
Aber sowas verkompliziert die Sache nur (unnötigerweise).
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