- Datum:
- veröffentlicht am 23 Juni 2009, 17:51 MET
- Artikel:
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- Kurz-URL:
- http://hyperkontext.at/s/212
- Thema:
- Webgestaltung, Kommunikation
- Stichworte:
- barrierearm, HTML
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Lüge als Prinzip
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Kommentare (8)
Das große Problem bei Seiten wie dem Smashing Magazine ist, das einfach zu viele Leser erreicht werden, die den ganzen publizierten Mist auch noch reflektionsfrei glauben.
Insofern wäre der Vorschlag eines Watch-Blogs gar nicht mal so schlecht. Irgendwie erinnert mich der Junge etwas an Microsoft, die glaubten auch mal, sie wären die Webstandards.
@Andreas:
Das mit dem Watch-Blog für diese Klickschleudern ist mir auch erst am Wochenende eingefallen. Je länger ich drüber nachdenke, umso interessanter wird die Idee derzeit für mich.
Vielleicht auch eine Art “Wikileak”, wo alle daran mitarbeiten können. Damit sich dieses “Die 10 besten Klobesen” Gesocks wieder auf ein erträgliches Maß reduziert.
“Schöner” Artikel, der genau meine Meinung repräsentiert! Am geilsten finde ich dieses Code-Beispiel:
Mein Tipp an den Autor: Einfach ‘mal alle Grafiken deaktivieren und das Ergebnis betrachten… Ansonsten: Es ist einfach lächerlich, zu behaupten, dass XHTML 1.1 empfohlen würde. Von wem denn? Okay, für alle modernen Browser möglicherweise, aber solange man Besucher hat, die den Asi Explorer benutzen und man kein vernünftiges CMS hat, welches Conditional Doctypes und Conditional Mime-Types (so nenne ich es einfach ‘mal) unterstützt, sollte man lieber auf eine XHTML-1.0-Variante oder eben HTML zurückgreifen.
PS: HTML 5 rules! Hab’ mich lange genug dagegen gewährt, aber so langsam lässt es mich nicht mehr los… XHTML+RDFa vs. HTML 5! :-P
Liebe Grüße
Felix
@Felix:
Vollkommen richtig, diesen dogmatischen Abschnitt über XHTML1.1 finde ich auch äußerst skurril.
Ja, HTML5. Sollte mich auch jetzt mal ernsthaft damit beschäftigen. Da liegt eindeutig vernünftige Zukunft drinnen.
@Gerald: Gute Idee mit dem Wikileak…
Ich wäre mit dabei.
@Andreas: schön zu hören.
Aber Vorsicht, das könnte mit Arbeit verbunden sein und vielleicht komm ich auf deine Aussage tatsächlich noch mal zurück ;)
Für mich sind das alles Richtlinien. Eine Art Regelbuch nach dem man entwickeln soll. Es gehört zum guten Style als WebEntwickler solche Basics anzuwenden.
Ja Paul, sollte auch so sein. Und solche Regeln entstehen durch Diskussionen, Best-Practice und können sich im Laufe der Zeit wieder ändern. Wir alle lernen ständig von einander.
Umso schlimmer finde ich eben dann auch Autoren, die über ein bekanntes Magazin Listen mit correct/incorrect Anweisungen und peinliches Halbwissen dogmatisch transportieren (dürfen).