- Datum:
- veröffentlicht am 19 Mai 2010, 08:51 MET
- Artikel:
- Hand drauf: Werbeblocker brauchen wir [hyperkontext | Weblog]
- Kurz-URL:
- http://hyperkontext.at/s/261
- Thema:
- Kommunikation
- Stichworte:
- Medien
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Die kollektiven Neurosen im Management
Hand drauf: Werbeblocker brauchen wir
Kommentare (5)
Schön geschrieben und gut zusammengefasst. Ohne Flash-, Script-, Ad- und Cookie-Blocker ist man ein nacktes Opfer der (kommerziellen) Interessen Dritter. Aber je mehr diese Dritte die Werbung als “heilige Kuh” behandeln, desto mehr bestärkt das meine Rüstungsversuche.
In der kommerziellen Web-Produktion geht es meist sogar so weit, dass Entwicklungsleiter komplett die Existenz und vor allem die Popularität solcher Kontroll-Addons leugnen und sämtliche Projekte mit “nacktem” Browser durch die QA getestet werden. Mit entsprechenden ‘Überraschungen’, wenn ihre Web-Projekte dann in freier Wildbahn auf echte User treffen. ;)
@alp:
Ich muss schmunzeln. Deinen Ausführungen folgernd könnten wir sagen, die Realitätsverweigerung nimmt quasi schon im Produktionsprozess seinen Lauf ;)
Genau. Was nicht sein darf, darf einfach nicht sein. ;)
Dein Vergleich mit der Bibliothek mitten im Bazar ist sehr passend, denn genau so fühle ich mich ohne Adblocker. Manche Websites kann man ohne die nützlichen Helfer wirklich gar nicht mehr besuchen, ohne sich der Gefahr auszusetzen, einen Herzkasperl zu holen.
Obwohl erwiesen ist, dass aufdringliche Onlinewerbung mehr potenzielle Kunden verärgert als Kunden gewinnt, halten immer noch sehr viele Werber am Stalking-Paradigma fest. Eigentlich sollte Web-Stalking einen Straftatbestand darstellen. Push-Promotion in einem Pull-Medium zu machen, kann einfach nicht nachhaltig funktionieren.
@LD:
Das passt gut, »Push-Promotion in einem Pull-Medium«.
Dein verlinkter Beitrag ist immerhin schon aus Januar 2007.
<ironie>
Wenn ich die Entwicklung hochrechne, gibt es dann ungefähr 2020 öffentliche Pranger-Listen, von Leuten die einfach zu wenig kaufen.
Ab 2030 dann vermutlich Strafarbeit mit anschließendem Konsumationszwang für solche Leute.
</ironie>