Das Web gestalten - aber nicht mit bösen Menschen

Kommentare (2)

#1 von Felix de Ruiter aus Leichlingen (Rheinland) am 28. September 2010

Lieber Gerald, dies ist der meistergreifende Artikel, den ich bisher von dir gelesen habe. Ich spüre, wie tief dich das ganze berührt, ich fühle mit dir mit. Es tut mir leid, dass du in deinem täglichen Geschäft mit Leuten zu tun hast, die ich nicht beschreiben könnte, ohne eine extrem derb-vulgäre Sprache zu verwenden.

Vielleicht tröstet es dich ein wenig, dass ich trotz vieler ähnlicher Erlebnisse davon zu berichten weiß, wie Menschen mit Einschränkungen im Vergleich mit der Mehrheit (sprich “Behinderte”, “Kranke” etc.) Hilfe erfahren. Zumindest bei uns im Rheinland. Auch ich habe aufgrund meine Krankheitsgeschichte noch für lange Zeit eine “hundertprozentige Schwerbehinderung”. “Wir” bekommen sehr häufig Preisnachlass beim Eintritt, haben mitunter erhöhte Chancen auf Anstellung, weil der Staat die Firmen mit geringeren Abgaben belastet und haben Anspruch auf die Hilfe des Bus- und Bahnpersonals.

Auch wenn ich in meinem Leben bereits viele Faschisten, Nationalisten, Asoziale und sonstige persönlich kennen gelernt habe, muss ich sagen, dass die meisten Menschen in meinem Umfeld alles tolerieren - außer Intoleranz.

Lass den Kopf nicht hängen! =)

Liebe Grüße
Felix


#2 von Gerald, hyperkontext am 28. September 2010

@Felix:
Hach, danke für deine aufmunternden Worte.

Es ist ja nun nicht so, dass ich “alles ist schlecht” mit dem Beitrag herauskehren will. Es scheint sich nur - für mich subjektiv natürlich - ein Tenor schleichend zu manifestieren, der immer ein Stückchen mehr des gesellschaftlichen Konsens abschneidet.


Datum:
veröffentlicht am 28 September 2010, 16:41 MET
Artikel:
Das Web gestalten - aber nicht mit bösen Menschen [hyperkontext | Weblog]
Kurz-URL:
http://hyperkontext.at/s/280
Thema:
Kommunikation 
Stichworte:
,  
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