- Datum:
- veröffentlicht am 11 Juni 2010, 17:31 MET
- Artikel:
- CSS :visited - Einschränkung der Gestaltung nach gestopftem Sicherheitsleck [hyperkontext | Weblog]
- Kurz-URL:
- http://hyperkontext.at/s/264
- Thema:
- Webgestaltung
- Stichworte:
- Browser, CSS, Sicherheit
- Reaktionen:
- Kommentare 5
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CSS :visited - Einschränkung der Gestaltung nach gestopftem Sicherheitsleck
Kommentare (5)
“Verzweifeln” werden Webgestalter deshalb wohl nicht.
Aber es steht zu erwarten/befürchten, dass sich Jacob Nielsens Rezept durchsetzt:
Und darunter werden nicht Webgestalter leiden, sondern Menschen, die wegen einer Sehschwäche auf hohen Kontrast angewiesen sind.
Ich bin jedenfalls neugierig auf die Diskussionen und Lösungsvorschläge in Accessibility-Kreisen.
Schade, dass es keine andere Möglichkeit gibt, diese Lücke zu fixen, aber gut so.
Ich überlege, ob es nicht sinnvoll wäre diesen Fix auf externe Links zu begrenzen. Dann kommen aber wieder Blogdienste wie wordpress.com etc. auf den Plan, die theoretisch die Lücke “intern” nutzen können.
Hach. Ich habe diese Eigenschaft bisher so nicht genutzt, finde es aber trotzdem schade…
@Fritz:
Mit “Verzweifeln” meinte ich eher, wenn Leute, ohne vorher zu recherchieren, Foren und Social-Networks gleich mit “Bug, Bug”-Rufen zukippen.
@Mike:
Das mit den nur “externen Links” kann - leider - nicht wirklich funktionieren.
Mich würde im Gegenzug aber nicht überraschen, wenn findige Tüftler eine Umgehung finden.
Wo wäre das Problem wenn auch alle Background-Images von nicht-visited-links heruntergeladen werden, auch wenn sie auf der Seite dann nicht dargestellt werden? Oder übersehe ich etwas?
@Laszlo:
Hm. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich deine Überlegung richtig verstehe.
“auch alle Background-Images von nicht-visited-links heruntergeladen”, würde ja de facto voraussetzen, dass prinzipiell jeder Link ein eigenes Hintergrundbild hätte. Ist also nicht sehr realistisch.
Falls ich deinen Gedanken falsch verstanden habe:
Es ist in jedem Fall nur mit der CSS3-Pseudoklasse :not möglich, nicht besuchte Links gezielt abzufragen, um beispielsweise die Beschränkung quasi im Umkehrschluss zu umgehen.
Also zum Beispiel
a#muster1:not(:visited).Auch in solchen Konstrukten unterbindet Safari5 das Einbinden von Bildern, wie ich eben testete.