Warum der Internet Explorer für Webgestalter ein Albtraum ist

Mittwoch, 12 November 2008 18:39 MET

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Warum der Internet Explorer für Webgestalter ein Albtraum ist [hyperkontext | Weblog]
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Viele Anwender fragen sich, warum Webgestalterinnen immer so über den Internet Explorer (IE) herziehen. Im Webstandard-Blog wurde diese Frage zum Kommentieren weitergegeben: Wie beschreibt man die Unzulänglichkeiten des Internet Explorer.

Ich versuche mich einmal an einer (länger gewordenen) Erklärung für Nicht-Spezialisten. Die Quintessenz und mein Appell: Bitte erleichtern Sie uns die Arbeit und verwenden Sie aktuelle Anzeigeprogramme (Browser)! Danke.

Bei mir sieht alles gut aus

Viele Anwender fragen sich, warum Webgestalterinnen immer so über den Internet Explorer (IE) herziehen. Sieht doch im IE alles ganz nett aus.

Ja, es sieht deswegen im IE so nett aus, weil Frontend-Entwickler im Durchschnitt bis zu 50% – einige sagen sogar bis zu zwei Drittel – ihrer Zeit dafür verwenden, dass es im IE – und hier ist vor allem der noch immer oft verwendete IE6 gemeint – halbwegs genauso nett aussieht, wie in allen anderen visuellen Ausgabeprogrammen. IE7 reduziert den zusätzlichen Aufwand mittlerweile zwar, aber braucht immer noch Sonderbehandlung. Die neue Hoffnung ist der kommende IE8.

Sieben verflixte Jahre.

Es leuchtet sicherlich auch einem Internet-Analphabeten ein, dass sieben Jahre im Internet ein fast epochaler Zeitraum sind. 2001 wurde der IE6 veröffentlicht. Sieben Jahre davor gab es einen Internet Explorer noch gar nicht und ein Browser war gerade mal den Freaks bekannt.

Kurze Web-Geschichte

Die Art wie Webseiten dargestellt werden wurde in den 90er Jahren überhaupt erst entwickelt und in Form von HTML (HyperText Markup Language) bis zur Version 4 langsam standardisiert.

Der berühmte Browserkrieg zwischen Netscape und Internet Explorer in den späten 90ern, trieb beide Hersteller dazu, immer neue HTML-Elemente zu erfinden, die wiederum nur in ihren Programmen so funktionierten. In der Hoffnung, mit Tatsachen einen Standard zu setzen. Viele sind geblieben und wurden als offizieller Standard festgeschrieben, andere Elemente blieben proprietär.

Mittlerweile entdeckte die Industrie und das Werbe- und Grafikgewerbe das Internet als neue Vermarktungsform und versuchte mit klassischen Methoden das Web quasi als Papier hinter Glas für sich zu vereinnahmen.

Tabellendarstellung wird für optische Anzeige missbraucht.

Mit den beschränkten Möglichkeiten von HTML wurden nun Gerüste für die visuelle Darstellung erzeugt, die dafür niemals gedacht waren. Die optische Anzeige von Webseiten mit Hilfe von HTML-Tabellenelementen war geboren und damals beispielsweise die einzige Möglichkeit, visuelle Spaltenformate zu erzeugen.

Angaben für Farben, Schriftgrößen, Positionierungen und Grafiken wurden alle auf jede einzelne Seite als Attribute in jedes einzelne HTML-Element geschrieben. Tabellen in andere Tabellen und Spalten endlos verschachtelt.

Die Zeit der Monster CMS (Content Management Systems) war gekommen, die all diese Angaben in den digitalen Tiefen ihres Systems verwalten und On-The-Fly eine Seite bei Abruf am Server erzeugen und in endlos verschachtelten Tabellen – oder mittlerweile auch in überstrapazierten div-Gerüsten (Span and div) mit Inline-Styles – bereitstellen. Solche Sites finden sich auch heute noch in erklecklicher Zahl.

Doch trotz der Unterstützung durch gefinkelte Programme im Hintergrund war bald klar, dass derart monströser Brei aus Inhalt und Darstellung ein Chaos ist; endlos Bandbreite verschlingt und kaum effizient wartbar ist. Änderungen am Layout oder an der Navigationsstruktur von großen Sites wird zu Kosten und Zeit verschlingenden Monsterprojekten.

Die Einsicht setzte sich durch, dass Websites

  1. nicht nur der visuellen Betrachtung dienen und
  2. es enorme Bandbreite verschlingt, aber auch Arbeits- und Verwaltungskosten, alles querbeet einzupacken – und daher viel Geld kostet.

Damit war die gedankliche Grundlage für Trennung von Inhalt und Darstellung gelegt.

Cascading Style Sheets (CSS)

Genau hier beginnt das Problem mit dem IE(6).

CSS wurde das Zauberwort und ein neuer Standard. Derzeit noch in Version 2.1, bald in CSS 3.

Die Idee und heute die Basis jeder vernünftigen Web-Entwicklung ist, die Ausgabe einer Seite mit CSS zu steuern. Für unterschiedliche Medien, zum Beispiel für den Ausdruck, für verschiedene Ansichten und Formate oder in Zukunft auch sogar für die Art der Sprachausgabe, können spezifische Stile zur Verfügung gestellt werden.

Die HTML-Basis und der darin eingebettete Inhalt sind von diesen Formatierungen getrennt. Oder andersrum: Für unterschiedlichste Formatierungen wird immer die selbe HTML-Seite benutzt.

IE - Der Horror aus Sicht der Frontend-Entwicklung

Das grundsätzliche Problem ist schlicht die Tatsache, dass ein Programm aus dem Jahre 2001 – also der IE in Zustandsnummer 6 – von immer noch einer beträchtlichen Anzahl benutzt wird. Je nach Zielgruppe und Region von 20 bis 30 Prozent. Egal ob dies unbedarft, freiwillig oder unfreiwillig über Firmenpolitik geschieht.

Der Horror ist hauptsächlich der IE6, der IE7 in eingeschränkterem Maß.

Der IE6 kann mit CSS nicht gut umgehen

2001 war der IE6 ein durchaus innovatives Programm. Von da ab haben Microsoft-Entwickler aber fünf Jahre lang keinen Finger mehr krumm gemacht, um die korrekte Interpretation von CSS zu verbessern und zu begleiten.

Sicherlich auch auf Grund dieser Untätigkeit entstanden verstärkt Alternativen (Firefox, Opera, Safari). Es war mittlerweile viel mehr möglich, als der Internet Explorer zugelassen hätte. Die alternativen Browser orientierten sich am offiziellen CSS-Standard und es wurde innerhalb kurzer Zeit möglich, mit diesen Programmen das Prinzip der Trennung von Inhalt und Layout auch wirklich in die Praxis umzusetzen.

Der Haken blieb immer der IE6, weil der seine eigenen Interpretationen von CSS hat.

Und so entstanden unzählige Workarounds, Hacks und Tricks, die Macken dieses vor sich hinalternden digitalen Ungetüms zu umschiffen. Es ist eine eigene Wissenschaft entstanden und noch heute werden immer wieder neue Möglichkeiten veröffentlicht, dem IE6 Dampf zu machen.

Diese Auflistung zeigt nur ein paar ausgesuchte Seiten, welche einen Überblick zu dem Dilemma verschaffen:

Abseits von CSS gibt es auch noch einige Probleme mit JavaScript und ein paar andere grundsätzliche Interpretationsmängel, moderne Websites richtig zu verstehen.

Die Forderung der Web-Designer wurde immer größer, den IE6 nachzubessern. Doch Microsoft schwieg und die Mehrheit – bis zu 90% damals – verwendete das Programm.

Währenddessen wurden die Alternativen immer besser und der Marktanteil immer größer. Als der IE6 Anfang 2006 dann nur mehr bei 60% war und weiter Marktanteile verlor, kapierten dann auch die Redmonder offenbar, dass sie nicht das Web alleine kontrollieren können und kündigten den IE7 an.

Der IE7 ist eine Augenauswischerei

Die Hoffnung in den IE7 war groß, die Begeisterung der Webgestalterinnen hielt sich nach dem Release 2006 allerdings sehr in Grenzen. Geschraubt wurde nur an der Optik und dem Komfort.

  • Tabbed-Browsing wurde beispielsweise als große Neuerung verkauft, das in anderen Browsern schon seit mindestens zwei Jahren zum Standard gehörte.
  • Eine holprige Vergrößerungs-Funktion wurde eingebaut, die der Opera damals auch schon mehrere Jahre hatte.
  • Nur ein paar wirklich wesentliche Ärgernisse der Entwicklergemeinde wurden beseitigt – zum Beispiel endlich die Unterstützung des Alpha-Kanals bei PNG-Grafiken.

An der Rendering-Engine wurde nur marginal gedreht und die verbesserte CSS-Unterstützung beschränkte sich nur auf wenige Details. Aus Entwicklersicht ist der IE7 zwar eine Verbesserung und mildert den Arbeitsaufwand, aber nach sechs Jahren Untätigkeit ist das eine Augenauswischerei gewesen.

Zusätzlich kann der IE7 nur auf Windows-XP Versionen mit SP2 installiert werden. Ob er damals mit dem automatischen Windows-Update kam, weiß ich nicht mehr genau. Die Verbreitung wurde jedenfalls ein halber Rohrkrepierer bis zum heutigen Tage.

Den IE7 benutzen nach zwei Jahren gerade mal etwas mehr als den IE6 und je nach Statistik beträgt der Marktanteil jeweils so zwischen 20 und 30 Prozent. Die Nutzung des IE6 geht aber sukzessive zurück und der Marktanteil des Firefox erreicht mittlerweile – hier die Statistik von W3schools – mit 40 bis 50 Prozent großteils schon den Anteil von allen benutzten IE-Versionen zusammen.

Die Hoffnung vieler Webgestalterinnen aber, mit dem IE7 die Hacks für den IE6 dann bald vergessen zu können, verschwand in den Tiefen der IE-CSS-Quarantäne-Dateien sehr schnell. Zusätzlich müssen wir nun jetzt noch berücksichtigen, was der IE7 nun doch schon kann und was nicht.

Wenn also nach zwei Jahren immer noch 20 bis 30 Prozent den IE6 verwenden, bedeuten die marginalen Verbesserungen im IE7 leider nicht, dass ich als Webgestalter den IE6 endlich vergessen kann.

IE8 - ist der Albtraum nun zu Ende?

Die Mitarbeit von Molly Holzschlag – eine bekannte und anerkannte Webstandard-Verfechterin – im IE8-Team hat durchaus Früchte getragen. Der (kommende) IE8 scheint nun soweit standardkonform, dass für das Ding hoffentlich keine speziellen Workarounds, ausgelagert in IE-Quarantäne-Dateien, mehr notwendig sein sollten. Oder doch?

Die Realität zeigt sich etwas eingetrübt:

  • Auf Talbots Seite werden bis dato 191 Fehler für den IE8 gemeldet. Viele davon beziehen sich noch auf die Beta1 und viele sind Kleinigkeiten; aber oberflächliche Tests bei Beta2 zeigten mir beim CSS-Rendering, dass wir uns in Zukunft eventuell auf IE8-spezifische Bugs einstellen müssen. Damit wäre der Albtraum prolongiert! Ich hoffe das wirklich nicht und werde bei Gelegenheit den IE8 in Bezug auf CSS vielleicht noch genauer unter die Lupe nehmen, so wie ich es bereits für Beta1 gemacht hatte: CSS im IE8 Beta1 getestet.
  • Auch Alan Gresley (css-class.com) zeigt ein paar beunruhigende neue Darstellungsfehler beim IE8.
  • Auch der IE8 ist natürlich nur auf XP-Systemen mit SP2 verfügbar und die Verbreitung daher auch an die Aktualität des Betriebssystems gekoppelt.

Eine Beta-Version ist auch noch keine Endversion und es bleibt zu hoffen, dass einige dieser Probleme vor dem finalen Run beseitigt werden. Meine Beobachtungen lassen mich allerdings daran zweifeln.

Wie allgemein gravierend das Problem mit dem IE aus Gestaltersicht ist, lässt sich durchaus an allen gemeldeten Fehlern auf bereits zwei Mal genannter Website von Gérard Talbot erahnen.

  1. IE8 - 191 Fehler
  2. IE7 - 168 Fehler
  3. IE6 - 119 Fehler
  4. Opera 9 - 37 Fehler
  5. Safari und Firefox - je ein Fehler

Quelle: Browser bugs section am 12. November 2008

Wer hat Schuld an dieser endlosen Geschichte?

  1. Natürlich zuerst einmal der Hersteller dieses Programms.
    1. Weil er seine enorme Marktmacht rücksichtslos manifestiert, indem er seinen (mangelhaften) Browser in das Betriebssystem integriert und nicht technik-affinen Benutzern signalisiert, dass sein Programm das einzig logische Fenster ins Internet wäre. Jens Grochtdreis hat das Anfang 2008 sehr gut erklärt: Aus großer Macht ….

    2. Weil er fünf Jahre keine Weiterentwicklung an diesem Programm vorgenommen hat (IE6) und die dadurch zunehmend mangelnde Inkompatibilität mit gängigen Webstandards auf dem Rücken und Kosten tausender Webgestalterinnen ausnutzt (ausgenutzt hat).

      Andererseits aber auch nicht den Mumm hatte zu sagen, Leute, unser Programm ist mittlerweile veraltet und da es sowieso kostenlos ist, entwickeln wir es auch nicht weiter und empfehlen Produkt X oder Y.

    3. Weil sein Browser bis heute nur mit verschiedenen Tricks beziehungsweise Bastler- und Entwicklerschweiß anderer in mehreren Versionen auf einem Rechner installiert werden kann und so das Testen unnötig erschwert.

    4. Dann mit einer holprigen Version 7 gerade mal die neuesten visuellen Trends der anderen nachgebessert hat, aber an der Rendering-Engine, dem eigentlichen Übel, kaum gedreht hat.

    5. Endlich nach mehr als sieben Jahren mit dem IE8 ein Programm ins Rennen schickt, welches die gängigen Standards von HTML und CSS 2.1 soweit unterstützt, wie dies seit vielen Jahren fast alle anderen Programme tun. Mittlerweile aber alle anderen schon den kommenden CSS 3 Standard fast vollständig implementiert haben.

      Ergo, der IE8 (bis dato auch nur als Beta-Version) damit wieder einem wesentlichen Innovationsschritt nachhinkt.

  2. Aber auch Webgestalterinnen.
    • Weil wir in einem unglaublichen Perfektionsdrang und einem Kniefall vor unbedarften Kunden glauben, auch einem sieben Jahre alten Programm das Darstellungsvermögen heutiger Ausgabegeräte verpassen zu müssen. Anstatt einem Auftraggeber beispielsweise klipp und klar zu sagen, dass er ein vollkommen veraltetes Programm auf seinem Rechner hat und seine Seite auf seinem Bildschirm deswegen auch nicht in voller Pracht zur Geltung kommen kann.

    • Weil sich der Kenntnisstand und die Kompetenz von Leuten mit der Bezeichnung Web-Designer in einer Spannbreite von 0 bis 1000 bewegt und das Wissen um Webstandards, CSS und HTML selbst innerhalb dieser Gruppe keine Selbstverständlichkeit ist.

    • Weil die Tätigkeit von kompetenten Webgestaltern oft völlig falsch eingestuft wird. Die Bedeutung dieser Leute wird dramatisch unterschätzt und zumeist im Vergleich zu etablierten Gruppen chronisch unterbezahlt.

      Daraus ergibt sich, dass diese Leute kaum eine Lobby haben und ihre Arbeit gar nicht verstanden wird. Mächtige Hersteller mangelhafter Programme (Beispiel IE6), ahnungslose Auftraggeber oder ignorante Agenturchefs haben so (unbewusst) leichtes Spiel, zusätzlichen Aufwand mit schlecht bezahlten oder überhaupt kostenlosen Arbeitsstunden auf sowieso schon meist unterbezahlte Webgestalter abzuwälzen.

  3. Auch ahnungslose Kunden (das ist kein Vorwurf) mit arrogantem Gehabe (das ist ein Vorwurf).
    • Mich interessieren Ihre Erklärungen nicht, ich möchte meine Seite auf diesem Bildschirm – deutet auf ihren Screen mit laufendem IE5.5 – so sehen, wie sie dann überall zu sehen sein wird.

    • Hören Sie, ich möchte eine Hompätsch und keine Vorschläge für meine technische Ausstattung – sitzt vor Mac, Marke Uraltversion, mit installiertem IE5.2.

    • Was heißt hier Brauser? Mit sowas dusche ich mich höchstens. Lacht laut auf. Sitzt vor modernstem Equipment mit zwei großen Flachbildschirmen, installiertes Windows2000 und klickt angestrengt in einem IE6 Fenster herum, das er auf eineinhalb Bildschirme aufgezogen hat.

    • Ja, habe Firefox schon probiert. Damit kann ich mich aber nirgends bei unseren Applikationen anmelden. Der IE ist besser, weil da funktioniert das alles. Startet FF in Version 0.8 – damals aktuell: 2 – und zeigt die nicht funktionierende Anmeldung an einem SAP-Abrechnungsprogramm ziemlich alter Version. Spricht weiter: Außerdem startet der IE viel schneller. Aber das Programm gehört ja schließlich auch zum Computer wie die Hand zur Maus, blickt mit überzeugter Miene des Selbstverständnisses über den Rand seiner Lesebrille, um mit strengerem Ton nachzusetzen: Dafür kann es doch keinen Mehraufwand geben. Blödsinn.

Es gibt lohnende Alternativen

Klar kümmert es Benutzer nicht, wenn weltweit Millionen Arbeitsstunden in den zusätzlichen Aufwand gesteckt werden, um Seiten im IE6 noch schön aussehen zu lassen. Und trotzdem sei der Appell an dieser Stelle an Alle gerichtet, die den IE6 hier und jetzt gerade verwenden:

Bitte erleichtern Sie uns die Arbeit und verwenden Sie aktuelle Anzeigeprogramme (Browser)! Danke.

Tragikomödie Internet Explorer.

Wollen wir vagen Spekulationen der letzten Zeit glauben, könnte den IE das Schicksal von Netscape ereilen und die Entwicklung wird nach zähem Ringen mit dem eigenen Stolz eingestellt oder an Open-Source Entwicklungen angeschlossen und freigegeben.

Mein persönlicher Appell: Probieren Sie alternative Programme aus. Ich versichere Ihnen, es lohnt sich alleine beim Komfort von regelmäßigen, ohne Aufwand verbundenen Aktualisierungen, der Benutzerfreundlichkeit und der Möglichkeit von Erweiterungen für Ihre persönlichen Bedürfnisse.

Die Installation ist schmerzfrei und in zwei Minuten erledigt. Da wird nicht das ganze Betriebssystem umgeschaufelt und aktualisiert, wie einige vielleicht aus leidvollen einschlägigen Erfahrungen befürchten.

Mögliche gängige Alternativen (es gibt noch einige mehr):

  • Firefox
  • Opera
  • Safari - aus dem Hause Apple. Seit einiger Zeit auch für Windows-Systeme verfügbar.

Chrome, der neue Browser von Google soll nur zusätzlich erwähnt werden, da erst seit September 2008 auf dem Markt und auf Grund diverser Datenschutz-Bedenken stark umstritten. Ich habe das Programm gerade mal eine halbe Stunde ausprobiert und kann daher keinerlei qualifizierte Meinung oder Empfehlung aussprechen.

Alle diese Alternativen halten sich an Standards und interpretieren HTML, CSS und JavaScript daher sehr konform. Wir müssen als Webgestalter nicht jede Kleinigkeit jeder einzelnen Version ständig testen oder gar Teile extra schreiben oder mit gefinkelten Tricks das eine oder andere Programm austricksen. Klar, Fehler und Eigenheiten hat jedes Programm.

Das macht den Unterschied: Webgestalterinnen können sich tatsächlich auf die Gestaltung konzentrieren und müssen nicht ständig grundsätzliche Mängel eines einzelnen Produktes umschiffen.

Abschnitt 1 von 1

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