September 2011 im Kontext

Sonntag, 30 Oktober 2011 18:30 MET

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September 2011 im Kontext [hyperkontext | Weblog]

Einen IE-Browser kurzerhand zu Chrome machen. Bildergalerien, die technisch so gestaltet sind, dass sie auch per Tastatur problemlos bedienbar sind.

Links zu CSS und Web-Accessibility zu Theorie und Praxis und weitere Linktipps zur Webgestaltung.

Dialog und Widerspruch – vermeintliches Dilemma in Organisationen? Das wirkliche Dilemma ist vermutlich der Widerspruch zwischen Anspruch und archaischer Kultur.

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Webgestaltung im September 2011

Nachtrag für August: Interessante Aufzählung von Peter Gasston im Netmagazine zu den zukünftig vielfältigen Möglichkeiten – statt den üblichen Floats – zum Layoutgestalten mit CSS: The future of CSS layouts.

IE support war gestern. Chrome für alle, meint Marc Diethelm von Namics und zeigt wie leicht es auch im Unternehmensumfeld geht, einen IE kurzerhand zu Chrome zu machen.

Die Beiträge von Vanseodesign fallen meist so in die Kategorie Tutorial. Herausragender Überblick diesmal: How To Use CSS Combinators and Simple Pseudo Class Selectors.

Und dann noch eine Liste, die durchaus nützlich sein kann: Incredibly Useful CSS Snippets.

Accessibility

Ich plage mich nicht gerne mit diesen Bürokraten-Wälzern ab, wo Web-Accessibility genau definiert ist. Leider geht es halt ganz ohne schriftliche Definitionen auch nicht. Insofern bin ich mit Kerstin Probiesch einer Meinung:

Wenn Unternehmen Konformitätsstufe A umsetzen würden […] wäre viel gewonnen. WCAG 2.0 - ist Konformitätsstufe A zu wenig?

Hierzu unter Beachtung der anschließenden Kommentare noch eine interessante Diskussion zu den Richtlinien: Konformität in den WCAG 2.0 und in der BITV 2.0.

Ich kenne kaum Bildergalerien, die technisch so gestaltet sind, dass sie auch per Tastatur problemlos bedienbar wären. Stu Nicholls stellt eine praxistaugliche Variante vor, die sogar komplett ohne Javascript auskommt: Focus on images.

Last but not least, Roger Johansson kam wieder zu interessanten Erkenntnissen:

Weitere Linktipps

Dialog und Widerspruch – vermeintliches Dilemma

Andere Meinungen, Ängste, Bedenken und Widerstände, aber auch Zuspruch und Bestätigung, brauchen eine Plattform im Unternehmen. Eine simple Maßnahme hierzu: Enable commenting on intranet news.

Widerstand wird nie ohne Grund geleistet, er enthält immer eine Botschaft. Widerstand als Botschaft erkennen

Allein an dieser Erkenntnis scheitern schon viele Organisationskulturen, weil das Management und seine Protagonisten meist solche Angst vor interner Öffentlichkeit haben, wie der Tormann vor dem Elfmeter.

Der Widerspruch freilich bleibt bestehen, weil er ja unlösbar ist, und er erfordert die ständige Wiederholung des Dialogs. Führung und Entscheidung – der Alltag voller Widersprüche

Wenn wir uns also auf den wirklichen Dialog in der Organisation einlassen, dann hat das Konsequenzen:

  • Die eine ist das systemische Problem der hierarchischen Organisation, die Widerspruch als inakzeptabel und auflösbar voraussetzt. Darüber sollte sich das Topmanagement Gedanken machen.
  • die andere ist die individuelle menschliche Konsequenz, die für viele Führungskräfte wohl jenseits ihrer intellektuellen Wahrnehmungskapazität liegt.

Das wirkliche Dilemma ist vermutlich der Widerspruch zwischen Anspruch und archaischer Kultur.

Enterprise 2.0 Fallstudien können vielleicht manch gewilltem Entscheidungsträger helfen, Ängste zu überwinden. Alexander Stocker beschreibt das in einem Gastbeitrag recht gut: Aus Erfahrung lernen.

Eines sei allerdings auch gesagt:
Viele Organisationen – hauptsächlich aus dem Bereich Behörden und öffentliche Verwaltung – haben über Jahrzehnte eine derartige Unkultur herangezüchtet, dass meines Erachtens ein Wandel nur mit neu ausgewähltem Führungspersonal – vorwiegend im mittleren Bereich – gestartet werden kann. Radikalität und Geschwindigkeit solcher Erneuerung ist natürlich eine eigene Geschichte, die mit dem realistisch Möglichen abgeglichen werden muss.

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Datum:
veröffentlicht am 30 Oktober 2011, 18:30 MET.
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Kurz-URL:
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