Oktober 2011 im Kontext

Samstag, 10 Dezember 2011 13:53 MET

Thema:
Empfehlungen  
Stichworte:
, , ,  
 
Foto: Radarschirm
Oktober 2011 im Kontext [hyperkontext | Weblog]

Im Web sind Metaphern zu Print oftmals eine Gratwanderung zwischen Einfallslosigkeit und Erlebnis. Weiter Linktipps zu Web-Accessibility und CSS.

Wem wir denn heute noch trauen können, lässt sich auch anders beantworten. Wir haben es nämlich immer öfter mit Ferngesteuerten zu tun.

Wenn der Staatstrojaner zweimal klingelt: Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass dies nur der Anfang von vielen weiteren Skandalen dieser Art sein wird.

Überschriften direkt anspringen:

  1. Webgestaltung im Oktober 2011
    1. Weitere Linktipps
  2. Wenn der Staatstrojaner zweimal klingelt

Webgestaltung im Oktober 2011

Besonders im Web sind Metaphern zu Print oftmals eine Gratwanderung zwischen anachronistischer Einfallslosigkeit und anregendem Erlebnis. Hier wird dieser Zwiespalt recht spannend ausgeleuchtet: The Metaphors Breaking The Future.

Bilder zu Schlagzeilen sollten bei visueller Betrachtung so angelegt sein, dass das Auge im Regelfall zuerst auf den Text fokussiert. Anschließend wird das dazugehörige Bild sinnerfassender wahrgenommen, will uns dieser Beitrag sagen: Why Headlines Attract More User Attention Than Images.

Es gibt viele Listen zu dem Thema, diese vier Tipps find ich jedoch recht originell: Lorem websum – die besten Blindtexte und Platzhalter.

Weitere Linktipps im Schnelldurchgang

Web-Accessibility

CSS (Cascading Style Sheets)

Wenn der Staatstrojaner zweimal klingelt

Nicht zum ersten Mal stelle ich deprimiert fest, dass wir staatlichen Einrichtungen bereits in der Regel Perfidie unterstellen müssen und wir gerade auf der Autobahn in den Überwachungsstaat fahren.

Ich war daher überhaupt nicht überrascht, als der Chaos-Computer-Club den haasträubend desaströsen sogenannten Staatstrojaner aufdeckte, der gleich alles miträumt was zum Aufsammeln geht und zusätzlich der missbräuchlichen Verwendung Vorschub leistet. Das alles in Händen meist unterbezahlter Profischnüffler. Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass dies nur der Anfang von vielen weiteren Skandalen dieser Art sein wird.

Die Frage, wem wir denn heute noch trauen können – so sympathisch ich die Antwort in dem Beitrag finde –, lässt sich leider auch anders beantworten.

Wir haben es nämlich immer öfter mit Ferngesteuerten zu tun.

Ich traue keinen

Hinzu kommt, dass Bürokratien und Machtapparate durch Digitalisierung zunehmend in die Lage versetzt werden, mit wenig Personal die latenten beziehungsweise systemimmanenten Kontroll- und Allmachtsfantasien ungeniert auszuleben.

Ich glaube, wir befinden uns bereits an dem kritischen Punkt, den Juli Zeh und Ilija Trojanow in ihrem Buch sehr treffend formulieren:

Niemand kann mit Sicherheit sagen, wann eine Demokratie untergeht, wann ein Rechtsstaat zur leeren Hülle verkommt. Angriff auf die Freiheit

Abschnitt 1 von 1

Externe Verweise dieses Artikels wurden zuletzt am 10. Dezember 2011 auf Relevanz geprüft.

Datum:
veröffentlicht am 10 Dezember 2011, 13:53 MET.
Artikel:
Oktober 2011 im Kontext [hyperkontext | Weblog]
Kurz-URL:
http://hyperkontext.at/s/321
Thema:
Empfehlungen 
Stichworte:
, , ,  

Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.

Mögliche themenverwandte Artikel aus dem Weblog

Blättern (chronologisch)

älterer Artikel »
September 2011 im Kontext