Juli 2011 im Kontext

Samstag, 03 September 2011 13:01 MET

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Foto: Radarschirm
Juli 2011 im Kontext [hyperkontext | Weblog]

Nach einer, so nicht geplanten, einmonatigen Sommerpause arbeite ich mal mit einem verkürzten und äußerst späten Juli-Monatsrückblick das angesammelte Material auf. Für die folgenden Empfehlungen ist es allemal nicht zu spät.

Für den Internet Explorer 10 wird es keine Conditional-Comments mehr geben und er läuft nur mehr ab Betriebssystem Windows7. Weitere Lesetipps zur Webgestaltung in Listenform.

Managen, egal was. Kann das funktionieren? Meine Antwort ist klar: Natürlich nicht.

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Webgestaltung im Juli 2011

Der Internet Explorer kann nur 31 Stylesheets verarbeiten, so die Regel. Auch wenn kaum jemand wirklich an diese Grenze stößt, ab IE10 fällt die Stylesheet-Begrenzung.

Interessanter ist, dass der kommende IE10 keine Conditional-Comments mehr verstehen wird: Microsoft Drop Conditional Comments in IE10.

Jens Grochtdreis diskutiert das Thema auch. Einerseits befürchte ich persönlich, dass uns da was abgehen wird, denn irgendwas ist ja immer mit dem IE. Andererseits keimt die Hoffnung, dass wir sie für den IE10 tatsächlich nicht mehr brauchen.

Was mich an dem mikroweichen Ding nach wie vor aufregt:
Läuft der IE9 schon nur mehr auf Betriebssystem Vista und Windows7, macht es der IE10 überhaupt nur auf letzterem. Zu dieser Produktpolitik Worte zu finden, die dem öffentlichen Anstand entsprechen, ist äußerst schwer. Daher lass ich es lieber.

Nun gut, mittlerweile hat sich ja schon rumgesprochen, dass es andere Programme gibt, die sowohl auf allen gängigen Versionen des mikroweichen Betriebssystems laufen, als auch weitere bequeme Funktionen bieten: Zaubern mit der Adresszeile von Google Chrome. Die meisten Funktionen die Stefan Münz da übrigens zeigt, funktionieren – außer auf IE – mit anderen Browsern auch.

Weitere Lesetipps im Schnelldurchgang

Accessibility

CSS und HTML

Web und Usability

Managen, egal was

Aus Bequemlichkeit oder Naivität, kurzsichtigem oder egozentrischem Denken wird der Homogenität meist Vorrang gegeben. Vermutlich ist genau das Gegenteil der erfolg­ver­sprechendere Weg:
Diversity is good for business – wer hätte das gedacht?

Welchen Beruf üben Manager eigentlich aus?

Wenn Menschen aus nihilistischer Gewinnmaximierung etwas bewerkstelligen, handhaben (Neudeutsch: managen) wollen, dann wird Umsonstigkeit zur Religion und Werte, Gemeinsinn, Verantwortung zur schlichten Kalkulation.

In anderen Bereichen wird eine Art persönliche Gehaltsmaximierung dadurch generiert, indem jedes Individuum der Organisation so lange als möglich Verschleppung betreibt. In staatlichen und halbstaatlichen Institutionen sprechen wir auch vom sogenannten Beamtenmikado – wer sich zuerst bewegt, verliert.
Rasch ins Tun kommen ist dort nicht gefragt.

In beiden Fällen, also nihilistischer Gewinnmaximierung oder Gehaltsmaximierung durch Verschleppung, sind meist Leute dafür verantwortlich, die Manager genannt werden.

Die Frage ist nun, welcher Beruf eigentlich hinter diesem Namen steckt:

Kann das funktionieren, wenn lauter Manager die Business Schulen verlassen mit dem Ziel, zu managen, egal was? Über ein Thema führen

Wenn es jedoch sinnerfüllte Themen gibt, braucht es auch Werkzeuge, um sie zu bearbeiten.

Teil eines sozialen Intranets ist mittlerweile das Mikrobloggen. Auch im letzten Monatsrückblick hatte ich das thematisiert. Hier noch ein informativer Text dazu: Deploying microblogging in organisations.

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Externe Verweise dieses Artikels wurden zuletzt am 10. November 2011 auf Relevanz geprüft.

Datum:
veröffentlicht am 03 September 2011, 13:01 MET.
Artikel:
Juli 2011 im Kontext [hyperkontext | Weblog]
Kurz-URL:
http://hyperkontext.at/s/317
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