Hand drauf: Werbeblocker brauchen wir

Mittwoch, 19 Mai 2010 08:51 MET

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Mann, der entschlossen seinen Arm zum Handschlag der Kamera entgegenstreckt
Hand drauf: Werbeblocker brauchen wir [hyperkontext | Weblog]
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Benutzer mit Werbeblocker wären asozial, zerstören Geschäftsgrundlagen und gefährden Arbeitsplätze, so einige dreiste Ansagen in jüngster Zeit.

Liebe Zeitungsverleger und Marketender:
Nehmt Euren Zeigefinger runter!
Und das schnell und sofort.

Ich sehe mir kein vertrotteltes Banner-Gezappel an. Punkt.

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  1. Schwarzer Peter Werbeblocker
    1. Werbeblocker gefährden Arbeitsplätze?
    2. Liebe Zeitungsverleger und Marketender
  2. Heute lesen wir Beiträge und nicht Zeitung
    1. Hand aufs Herz

Schwarzer Peter Werbeblocker

Wenn ich mal ohne Werbeblocker rumsurfe, steigen mir die Grausbirnen auf. Ganze Seiten sind zugepflastert von Bannern und Filmchen. Oft werden Texte von halb durchsichtigen Layern überlagert. Während sich oben ein Flugzeug über den Bildschirm schiebt, geben in der rechten Spalte zuckende Nullen einen selbstlosen Telefonanbieter vor und zwischen zwei Absätzen suggeriert der virtuelle einarmige Bandit geräuschvoll ratternd und blinkend den Millionengewinn.

Ein Schelm wer meint, in diesem Umfeld die beabsichtigte Information aufnehmen zu können.

Es ist etwa wie wenn der Leseraum einer Bibliothek mitten in einem Bazar wäre, ich ständig von Händlern bequasselt werde und gleichzeitig noch darauf achten muss, nicht Opfer eines Taschendiebes zu werden.

Daher zur Einführung ganz allgemein: Was ist mit Werbung nicht in Ordnung? Teil 2: Eindringen/Einmischung [Konsumpf].

Für Menschen die sich ständig im Web bewegen (Digital-Citizen) sind Werbeblocker ein unverzichtbares Werkzeug geworden. Für mich persönlich wäre die Arbeit ohne Ad-, Flash- und Script-Blocker, die ich je nach Situation regle, nicht mehr vorstellbar. Diese Tools schonen meine Nerven, Augen und setzen mich nicht unnötigen Risken aus.

Sporadische Nutzer (Digital-Visitor) wissen entweder gar nichts von diesen nützlichen Dingens oder lassen sich unter Umständen von einer perfiden Moralkeule »einfangen«, wie nachfolgend geschildert.

Hinweis

  1. Nachfolgende Kritik richtet sich ausschließlich an das Banner-Gezappel der Online-Marketender, durch Adserver- und Zeitungsindustrie und die von dieser Seite jüngst initiierte bigotte Moraldebatte.
  2. Keinesfalls betrifft meine Kritik kreative Ideen und dem Medium angemessene Werbung!

Werbeblocker gefährden Arbeitsplätze?

Let’s talk about ethics. How about some ethics for businesses? Advertising is devastating to my well-being

Die Online-Ausgabe des österreichischen Standard ließ sich am 12. April 2010 zu einem Beitrag herab, der den dreisten Methoden der Musikindustrie kaum mehr nachsteht: »Werbeblocker gefährden Arbeitsplätze«.

Daran schließen sich unzählige Kommentare und in die Diskussionen mischt sich affirmativ eifrig ein Redakteur der Zeitung ein. Ansonsten verharrt ja die kommentierende Beteiligung der Redaktion zu den eigenen Beiträgen ziemlich bei Null.

Die Grundaussage versteckt sich hinter einem Bericht zu einem Experiment und reihte sich mit etwas Verspätung in eine von der Marketender-Branche unterstützte Kampagne, wie auch der zeitlich frühere Fingerzeig-Artikel im Online-Spiegel zeigt.

Die unglaublich dreiste Ansage dieser medialen Anstrengung:
Benutzer mit Werbeblocker wären asozial, zerstören Geschäftsgrundlagen und gefährden Arbeitsplätze.

Nicht neu aber dreister

Schon 1982 wurden ähnliche Argumente gegen »böse Videorekorder« dem US-Kongress vorgetragen:

Man könne leicht einen Film aufnehmen und die Werbeblöcke beim Anschauen überspringen, so dass niemand mehr für Werbung im TV bezahlen würde. 100 Jahre der Angst: Technik ist Diebstahl

Im Online-Bereich hat solcherart Gesudere übrigens schon 1998 angefangen: Webmaster gegen Konzerne oder: Wie ein kleines Programm die We(r)b(e) Welt erregt.

Wie wir also sehen ist das nicht neu und einfältiger Protektionismus geblieben. Die Werbebranche bäckt digital aber jetzt größere Brötchen und wird dementsprechend dreister.

Während Marketender-Fritzen mit (halb)lustigen Beiträgen noch vor Jahren namentlich die erwähnte Zeitung schmückten, schicken sie nun gleich die Unternehmen der Werbeträger selbst nach vor. Die zeigen mit dem Finger auf ihre Kunden und schrecken – oftmals erzwungen durch wirtschaftliche Abhängigkeit – selbst vor Drohungen nicht zurück.

Anstatt jedoch gemeinsam mit der Werbewirtschaft nach funktionierenden Modellen zu suchen, werden die Nutzer beschuldigt, egoistische Spielverderber zu sein. Ein Narr, wer sich über Werbeblocker wundert

Wollt Ihr mir demnächst schlechtes Gewissen machen, wenn ich während der Fernsehwerbung kacken bin?

Liebe Zeitungsverleger und Marketender

  1. Lächerlich ist, mir schlechtes Gewissen machen zu wollen, weil ich mir blinkende Banner und infantile Filmchen nicht ansehen will.
  2. Dreist ist, mir vorschreiben zu wollen, was ich anzusehen habe und welche – weder illegale noch kriminelle – Software ich auf meinem Rechner laufen lasse.

Eure Dreistigkeit wird derzeit nur von der Musikindustrie überboten!

Welche Argumente Ihr immer anführt, die Antwort kann nicht lauten, dass man Webseiten betritt und sich dort vor lauter Flashgebrüll wie auf der Reeperbahn vorkommt, wie Don Dahlmann in einem lesenswerten Beitrag schreibt.

Und wenn ihr nicht hört, müsst ihr fühlen, wie uns der erwähnte Artikel nun weiter erzählt.

Es wird damit »gedroht« – hier lache ich mal kurz auf –, Besucher mit Werbeblocker zukünftig ausschließen zu wollen. Aus technischer Sicht lässt mich dieses Ansinnen schmunzeln, aber das soll nicht das Thema sein.

Hierzu fällt mir spontan ein:

  • Was ist, wenn die werbenden Firmen meinen, dass trotz der vielen Filmchen und Banner noch viel mehr Leute ihre Produkte kaufen sollten und ihre Honorare vermehrt an tatsächliche Käufe binden?

    Erzählt Ihr mir dann, dass ich die beworbenen Produkte auf Euren Seiten kaufen muss, ansonsten Eure Arbeitsplätze gefährdet seien?

  • Vielleicht kommt Ihr auch noch auf die Idee, eine Art 2-Strike für Werbeblocker einzuführen.

    Bekomme ich dann eine E-Mail von meinem Provider in der ich darauf aufmerksam gemacht werde, dass mir beim nächsten Mal mit Werbeblocker surfen gleich das ganze Internet gesperrt wird?

  • Wenn Gedankenkontrolle (schon) möglich wäre, würdet Ihr mich für asozial erklären, weil ich Banner-Gezappel mental ignoriere und sich kaum eine meiner Synapsen damit beschäftigt?

Allein an diesen paar Gedanken lässt sich das absurde Geschäftsmodell und die Folgen einer Abhängigkeit skizzieren, welche Pressefreiheit zum putzigen Spielzeug und Menschen zu ferngesteuerten Avataren machen soll.

Ganz nebenbei: Diese bedenkliche Abhängigkeit, wo Kunden über Druck der Werbeindustrie drangsaliert, ja fast genötigt werden, greift schon auf andere Bereiche über: Die Post, die Werbung und mein Briefkasten [Wissen belastet].

Werbeblocker sind oft pure Notwendigkeit.

Hand drauf oder was

Abgesehen davon, dass es von schlechter – zumindest europäischer – Kinderstube zeugt, mit dem Finger auf andere zu zeigen, gibt es außer dem persönlichen Nervenkostüm noch weitere handfeste Gründe einen Werbeblocker einzusetzen:

  • Beschränkte Bandbreite und langsame Verbindungen, die zunehmend bei mobilem Einstieg – nicht nur mit Handy – ein gewichtiges Argument sind und viel Megabytes sparen.
  • Flash belastet die CPU und Arbeitsspeicher extrem. Mit durchschnittlicher Ausrüstung kann das zeitweise zu Problemen führen. Warum sollte jemand seinen Pozessor ständig mit Filmen belasten die er gar nicht anfordert?
  • Ich hatte es schon einmal in einem älteren Beitrag erwähnt: Analog zu den Bestimmungen für Spiele, müsste vermutlich ein Warnhinweis für Epileptiker auf so manchen Websites prangen, dass die Betrachtung solcherart mit Werbung zugepflasteter Seiten zu Anfällen führen kann. Für bestimmte Leute daher definitiv gesundheitsgefährdend ist.
  • Aus Sicht der Webgestaltung kommt weiters hinzu:
    • Nicht sehr geübte Benutzer, vorwiegend also ältere Menschen oder mit motorischen Störungen, verlieren oft vollkommen die Orientierung oder klicken völlig unbeabsichtigt auf einen Banner.
    • Bei Benutzung mit assistiven Ausgabegeräten wird die Bedienung mitunter zum Hürdenlauf, bis die eigentliche Information erreicht ist. Das wiederholt sich auf jeder Seite erneut.
      Eingefügt (2010-08-07): Werbeblocker und die Barrierefreiheit.

Hand drauf: Diese Menschen waren ohne Werbeblocker genau nur ein Mal auf Eurer Klicki-Bunti-Flashi Online-Zeitung.

Stalking und Malvertising

Nicht zuletzt: Wer ohne Adblocker ins Web geht, erhöht sein Sicherheitsrisiko und wird mit Tracking und schwer aufspürbaren Flash-Cookies auch gerne weiter verfolgt.

In Form einer Umfrage liest sich das so: Nutzer lehnen personalisierte Werbung ab. Wir könnten aber einfach auch von Stalking sprechen.

In Bezug auf Sicherheit hat die Sache mit dem Wort »Malvertising« schon einen Namen bekommen:

Man muss überhaupt nichts tun, um sich zu infizieren: Man fängt sich die Schadsoftware nicht ein, indem man irgendwo drauf klickt, sondern sobald die Werbung im Browser geladen wurde. Malvertising

Hinweis: Ich will seriös bleiben und muss an dieser Stelle betonen, dass es sich hier (noch) um seltene Fälle handelt.

Gleich nebenbei: Deswegen setzt der reifere Benutzer in der Regel auch Script-Blocker ein.

Die Infektion von Adservern ist daher ein begehrtes Ziel, das in letzter Zeit ein paar Mal erreicht wurde. Die Verantwortung aber, dass sich ahnungslose Nutzer ohne Werbeblocker durch infizierte Werbeserver auf Euren Seiten anstecken könnten, wollt Ihr natürlich nicht übernehmen.

Es bleibt daher in meiner Verantwortung, dieser Gefahr entgegen zu wirken.

Im Klartext

  1. Nehmt Euren Zeigefinger runter! Und das schnell und sofort.

  2. Ich alleine bestimme, welche legale Software auf meinem Computer läuft, ohne mich Dritten gegenüber rechtfertigen zu müssen. Eure animierten Plakatwände könnt ihr sonstwo vorführen, aber nicht auf meinem Bildschirm.

  3. Lasst es einfach, wenn Euch Zeitungsfritzen kein funktionierendes Geschäftsmodell für das Web einfällt. Mich persönlich stört es nicht, wenn Euer Angebot nicht mehr da wäre.

    Anders gesagt: Stellt Euch vor Ihr zettelt einen Krieg an und keiner geht hin.

    Neuigkeiten fliegen mir im sozialen Web quasi zu und für Veröffentlichung von gut recherchierten Artikeln braucht eine gute Journalistin heute nicht unbedingt mehr einen Zeitungsverlag.

    Mittlerweile sieht ja die Bezahlung von Journalisten auch nicht mehr rosig aus, weil Ihr aus lauter Not (oder Gier) auch dort den Hebel ansetzt.

  4. Häme und Verlust Eurer Glaubwürdigkeit müsst Ihr einstecken, wenn Ihr auf diese perfide Art mein Persön­lich­keits­recht in Frage stellt.

Ihr könnt also nun weiter Schwarzer Peter spielen und der Musikindustrie nacheifern oder zur Vernunft kommen. Die fetten Jahre mit Verblödungs­kampagnen laufen langsam aus.

Gerrit van Aaken hat unlängst noch einen lesenwerten Artikel geschrieben:

Mit einem Reboot der Online-Magazinkultur hat Werbung wieder die Chance, eine Bereicherung zu sein statt nur lästiges Flash-Gezappel! Der große Magazin-Reboot

Heute lesen wir Beiträge und nicht Zeitung

Ich lese einen Artikel. Ob nun bei Zeitung X oder Y, auf Blog C oder D, ist mir dabei völlig egal. Im Web wird das Modell vom treuen Stammleser obsolet und klassische Aufmerksamkeitsreklame zum Bumerang. Das Festhalten daran ist Anachronismus:

Marian Semm beschreibt die klassische Arbeitsteilung aus seiner Erinnerung, als er Journalismus lernte:

[…] oft der Hinweis, uns Journalisten tue es überhaupt nicht gut, wenn wir wüssten, wie und womit die Zeitung Geld verdient. Und dazu der Ratschlag: Wir müssten einfach nur gute Journalisten sein. 100 Jahre Ahnungslosigkeit – Journalisten und das Geschäftsmodell

Guter Journalismus muss heute nicht zwingend in Verlagen stattfinden.

Wichtiger wird hingegen, Name und Authentizität der verfassenden Person, der Kontext und die Querverbindungen.

Im Wesentlichen tobt ein Kampf der Verlagshäuser gegen schwindenden Einfluss der Gatekeeper-Funktion und um den schnöden Mammon. Journalisten, Fachleute, Wissenschafter, Künstler, Politiker und Manager-Karlis (wenn sie es nur tun würden), kurz gesagt jede Person, kann sich heute ohne viel Aufwand mit der Öffentlichkeit austauschen. Wohlgemerkt: Austauschen, nicht nur senden.

Die verordnete digitale Amnesie.

Während nun Angestellte und Lobbyisten der Verlage mit dem Finger auf Kunden zeigen die sich kein Banner-Gezappel mehr antun, wird Angeboten die durch allgemeine Zwangs­gebühren finanziert wurden, auf Betreiben dieser Branche, eine gesetzliche Amnesie verordnet, wo gleich mal rückwirkend 100.000 Online-Dokumente entfernt werden müssen:

Nicht zu vergessen die emsige Arbeit der Verleger an einem Leistungsschutzrecht.

Ein Leistungsschutzrecht übrigens, das die Presse- und Ausdrucksfreiheit gefährden würde. Das das Zitatrecht einschränken, die Kommunikationsfreiheit im Internet behindern würde, das freiberufliche Journalisten noch einmal schlechter stellen würde in ihrer Rechtsposition gegenüber den Verlagen. »Journalisten nicht wie Bittsteller behandeln«

Hand aufs Herz

Wenn es ein Überleben für Verlage und Zeitungen im digitalen Zeitalter gibt, dann beruht es vor allem auf Kollaboration und Kooperation mit allen Beteiligten (Denglisch: Stakeholder). Genau das wehren aber Verleger und Eingelullte ab, setzen auf Konfrontation und Realitätsverweigerung.

Die dreisten Methoden der Musikindustrie sind ein denkbar schlechtes Vorbild.

Schuldige zu suchen und die eigenen Kunden anzuprangern ist eine äußerst widerwärtige Taktik nach Gutsherrenart. Damit scheinen nun auch Zeitungen und Verlage diesen unrühmlichen Weg zu beschreiten.

Über sinnvolle Strategien für Bezahl- und Erlösmodelle zerbrechen sich in diesen Tagen viele den Kopf. Ich will mich an der Stelle nicht weiter wichtig machen. Ich artikuliere aber meine Meinung, wenn in scheinheiliger und perfider Art versucht wird, mich und viele andere in ein asoziales Licht zu rücken, weil ich mir kein vertrotteltes Banner-Gezappel ansehe.

Übrigens scheinheilig …

Obwohl der redaktionelle Diskutant im eingangs erwähnten Artikel in den Kommentaren immer wieder beteuert, dass Reklame natürlich nur im akzeptablen Rahmen erfolgt, springt einem wenige Tage später Werbung nicht mehr nur vom Rand einer Story aus an – sie ist nunmehr Bestandteil derselben, wie ein Kollege im Profil-Blog genervt feststellt.

Einen Tag später tanzt ein virtueller Inder, der seinen 10ten Geburtstag feierte, großflächig auf derstandard.at herum. Zwischen den Zeilen prangten noch unmotiviert irgendwelche Knöpfchen zum (versehentlichen) Anklicken. Das veranlasste wiederum eine andere journalistische Kollegin zu einem schnippischen Kommentar auf Twitter:

Screenshot vom nachfolgend zitierten Tweet

ich freu mich ja für den @derstandardat, dass er so viel werbung verkauft, aber heute ist es echt ein bisschen… uff. Tweet vom 3. Mai 2010, 12:23

Ein paar Minuten später beeilt sie sich zu schreiben, dass sie trotzdem keinen Werbeblocker einsetzt. Allein daran sehen wir die Bigotterie einer absurden Abhängigkeit.

Und jetzt Hand aufs Herz: In welcher Zeitungsredaktion sind keine Adblocker im Einsatz?
Deswegen meine Hand drauf: Werbeblocker brauchen wir.

Abschnitt 1 von 1

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Externe Verweise dieses Artikels wurden zuletzt am 7. August 2010 auf Relevanz geprüft.

Datum:
veröffentlicht am 19 Mai 2010, 08:51 MET.
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