August 2011 im Kontext

Freitag, 30 September 2011 22:52 MET

Thema:
Empfehlungen  
Stichworte:
, , , , ,  
 
Foto: Radarschirm
August 2011 im Kontext [hyperkontext | Weblog]

Beiträge von Web-Veteranen zum Stand der Webstandards und dem derzeitigen konzeptionellen Chaos in der Webentwicklung. Linktipps zu CSS und HTML und über Orientierung im Intranet.

Ein Intranet, das dem Namen gerecht wird, funktioniert nur mit entsprechender Organisationskultur.

Studien zu Binsenweisheiten sind wohl Ausdruck unseres Zeitgeistes.

Überschriften direkt anspringen:

  1. Webgestaltung im August 2011
    1. Linktipps zu CSS und HTML
    2. Intraweb gestalten
  2. Intranet und Kultur
    1. Studien zu Binsenweisheiten

Webgestaltung im August 2011

Mit HTML5, CSS3, vermischt mit JavaScript, welches nach neuer Definition nun sprachlich eigentlich zum HTML-Standard gehört, macht sich auch bei mir phasenweise etwas konzeptionelle Verwirrtheit breit.

Da kommen dann Beiträge von Web-Veteranen wie gerufen.

Chris Heilmann beschreibt die Probleme, mit denen Webentwickler derzeit konfrontiert sind: Getting rusty – we need new best practices for a different development world.

Und weiter gehts dann auch gleich mit zwei herausragenden Texten von Mathias Schäfer, der die Sache mit den Webstandards unter den neuen Bedingungen näher beleuchtet:

Linktipps zu CSS und HTML

Intraweb gestalten

Orientierung durch Navigation im Intranet ist ein sehr lesenswerter Artikel der vor allem zeigt, wie eine solche mit den Nutzern erarbeitet werden kann. Das ist bei öffentlichen Sites nicht so ohne weiteres möglich.

In vielen Intranets ist meiner Erfahrung nach auch der Faktor Stammkunde ein Umstand, der an etlichen Ecken und Enden der Konzeption und Gestaltung nicht unberücksichtigt bleiben sollte.

Zum Thema Intranet gab es im August aber noch im Bereich Kommunikation einiges an interessanten Beiträgen:

Intranet und Kultur

Eines ist klar: Ein Intranet, das dem Namen gerecht wird, funktioniert nur mit entsprechender Organisationskultur. Wie immer wieder erwähnt, scheiden damit schon ziemlich viel Unternehmen, Betriebe, Verwaltungen, erstmal aus.

Saim Alkan (text-gold.de) dröselte Nielsens jüngste Studie etwas auf.
Intranet-Trends abseits vom Mainstream:

  1. Mobiles Intranet und Portalmanagement
  2. Intranet als Arbeitsplattform

Und Samuel Driessen (infoarch) schrieb zwei Beiträge, die auf den ersten Blick verwirrend erscheinen:

Das allumfassende Intranet oder auch soziales Intranet genannt, worüber Stephan Schillerwein in einem Artikel auf zeit.de schreibt, ist in freier Wildbahn (noch) selten anzutreffen. Das belegen nicht zuletzt auch die Kommentare darunter.

Ohne gemeinsame Kulturleistung wird es nicht möglich sein, Menschen – anstatt Dokumente – in den Mittelpunkt zu stellen. Leider nehmen in der Mehrzahl der Unternehmen die Maßnahmen, welche der Kultur- und Sinnbildung förderlich sind, stetig ab.

Im Gegenzug füllt Infantilismus und Ignoranz das menschliche Vakuum.

Studien zu Binsenweisheiten

Es ist wohl Ausdruck unseres Zeitgeistes, Studien zu Binsenweisheiten zu verfassen, wie diese hier: Narzissten sind schlechte Chefs. Der mutmaßliche Umkehrschluss ist, dass zumeist Narzissten Chefs werden und – jetzt kommt der wichtigere Teil – vor allem bleiben.

Wie auch immer, Professor Bob Sutton (Der Arschloch-Faktor) kommentiert mit einem bemerkenswerten Satz eine Studie, die auch in die Abteilung Binsenweisheit gehört:

If you are surrounded by a bunch of assholes […] get out as fast as you can. New Study: Helpful and Friendly Co-Workers Can Keep You Alive

Ich erlaube mir, Bob Sutton zu interpretieren:

Unkultur in einer Organisation kannst du als Einzelner nicht umkrempeln. An dem Versuch sind schon viele gescheitert.

Entweder du hast gute Kollegen und ihr macht euch eine kollegiale Oase inmitten einer unbarmherzigen Wüste oder das Management ist sowieso an gutem Klima interessiert, setzt sich mit dem Thema auseinander, fördert die interne Kulturpflege und permanente Maßnahmen hierzu.

Alles andere endet für einzelne Personen bestenfalls in Unzufriedenheit, normalerweise in Teflonmentalität und schlimmstenfalls im Mobben – als Täter oder Opfer.

Oder um Suttons Worte auf gut wienerisch zu sagen:
Wennst von an Haufen Oaschlöchern umgeben bist, dann mach Meter, so schnell ois geht.

Abschnitt 1 von 1

Externe Verweise dieses Artikels wurden zuletzt am 30. September 2011 auf Relevanz geprüft.

Datum:
veröffentlicht am 30 September 2011, 22:52 MET.
Artikel:
August 2011 im Kontext [hyperkontext | Weblog]
Kurz-URL:
http://hyperkontext.at/s/319
Thema:
Empfehlungen 
Stichworte:
, , , , ,  

Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.

Mögliche themenverwandte Artikel aus dem Weblog

Blättern (chronologisch)

älterer Artikel »
Juli 2011 im Kontext