Gute Geschäfte

Humane Markt­wirtschaft als Ausweg aus der Krise

dieses Buch
Gute Geschäfte [hyperkontext | Leseliste]
Autor(en):
Franz Alt, Peter Spiegel
ISBN-10:
3351027079
Weitere Daten:
Aufbau Verlag, 1. Auflage, Juni 2009
eingetragen am 29. Juni 2010

Kurzbeschreibung von hyperkontext

Gute Geschäfte - Humane Markt­wirtschaft als Ausweg aus der Krise

Berichtigung

  1. Die ursprüngliche Fassung war eine verzerrte Kurzbeschreibung! Ich hatte die letzten 50 Seiten des Buches irrtümlicherweise gar nicht gelesen.
    Mehr dazu im begleitenden Blogeintrag zu dieser Berichtigung.
  2. Ich entschuldige mich bei meinen Leserinnen und vor allem auch bei den Buchautoren, welche ich durch meinen Fehler einer überzogen negativen Kritik aussetzte.

Berichtigte Fassung vom 5. Juli 2010

Während der Lektüre begleitete mich ein Bild, das bis zur letzten Seite 198 nicht weg zu bringen war: Die zwei Autoren brüllen hektisch gestikulierend und mit erhobenem Zeigefinger ständig auf mich ein. Sowas mag ich einfach nicht und macht die Sache – für mich zumindest – zu einem Negativerlebnis.

Der zweite – rationalere – Aspekt hellt meine Beurteilung der ersten 198 Seiten leider auch nicht auf:
Ständig wiederholende Ansagen, die anschließend immer wieder nur plakativ behandelt werden und die Konzentration auf Umweltthemen widersprechen dem Titel. Dieser lässt nämlich mehr erwarten. Selbst das Thema Kleinkredite geht selten über allgemeine Beschreibungen der Organisation hinaus.

Die permanente Erkenntnis der Energiewende hätte vermutlich noch Anfang der 90er Jahre für 257 Seiten gereicht, 2010 sollte das Spektrum menschlicher Marktwirtschaft übergreifender und tiefgründiger behandelt werden.

Ich konnte dem Buch jedenfalls keinen nennenswerten Erkenntniszuwachs entnehmen und bin nach der Lektüre nun froh, dass dieses Anbrüllen mit erhobenem Zeigefinger ein Ende hat.

Die letzten rund 20% des Buches (Seite 199–257) entschädigen allerdings für die zuvor erlittene Langeweile mit Oberlehrer­charakter. Hier geht es mit einigen sehr detailliert geschilderten Beispielen zu Social-Business zur Sache. Fundierte Diskussionsansätze runden das Bild ab und bieten wertvolle Grundlage zum Nachdenken, wie wir in Zukunft ökonomisches Handeln human gestalten können.

Die letzten 50 Seiten sind aus meiner Sicht ein äußerst lesenswerter Abschnitt. Der einzige Grund, warum ich das Buch in seiner Gesamtbetrachtung nicht als Empfehlung führe, liegt in den 200 Seiten davor.


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