Ausgespäht und abgespeichert
Warum uns die totale Kontrolle droht und was wir dagegen tun können
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Kurzbeschreibung von hyperkontext
Ausgespäht und abgespeichert - Warum uns die totale Kontrolle droht und was wir dagegen tun können
Mit der Ich habe nichts zu verbergen
-Mentalität räumen Anne-Catherine und Thomas Simon gehörig auf und antworten mit einem Goethe zugeschriebenen Zitat: Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt, frei zu sein
.
Es ist ein leidiges Thema, über das erneut auf knapp über 300 Seiten schonungslos aufgeklärt wird. Hier werden seriöse Fakten aufgezählt und keine windigen Verschwörungsthesen gesponnen. Trotzdem staunte ich auch als web-affine Person, was heute schon im Einsatz ist und was in Kürze noch alles möglich sein wird.
Immer trauriger, dafür aber umso eindringlicher bei diesem Thema, wird die Tatsache, dass wir mittlerweile nicht nur gesundes Misstrauen walten lassen sollten, sondern bereits in der Regel Perfidie unterstellen müssen. Und zwar nicht nur von Seiten windiger Geschäftemacher, sondern ganz gezielt von staatlichen Einrichtungen.
Welche Maßnahmen wir als einzelne Person zum Datenschutz (heute noch) setzen können, zeigen die Autoren auch auf. Weisen aber darauf hin, dass mittelfristig politisch Bewegung in die Sache kommen muss, bevor die totale Kontrolle alles erstickt. Das manifestiert sich in einer Art Datenschutz-Manifest am Ende des Buches.
Es wird nicht die letzte Aufklärung über Datenschutz und Überwachung gewesen sein. Trotzdem sollten Sie sich jetzt informieren und handeln. Mit vorliegendem Buch haben Sie ausreichend und ernsthafte Möglichkeit dazu.
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