Gerald Brozek

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Gerald Brozek
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Beschäftigt sich seit 1993 mit dem Internet. 1999 hat er aktiv mit Webgestaltung so angefangen, wie es wahrscheinlich viele tun: Er wollte mal schnell ein paar Seiten erstellen.

Dann hat er sehr schnell begriffen, dass es wohl nicht reicht, einen WYSIWYG-Editor dafür zu bedienen. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und er las erst mal nur Bücher. Für seine schnellen Seiten damals hat er dann zwei Jahre gebraucht.

Zuletzt aktualisiert am 31. Mai 2010

  1. Warum er hier schreibt
  2. 28 Gründe, warum Sie ihn mögen oder hassen dürfen

28 Gründe, warum Sie ihn mögen oder hassen dürfen

  1. Liest ständig Bücher und Blogs.
  2. Typisch österreichische Küche (Schnitzel, Schweinsbraten und ähnliches Zeugs) isst er selten und versteht viele Mitmenschen in seinen Breitengraden nicht – er lebt in Wien –, warum sie sowas permanent in sich reinstopfen. Hin und wieder schmeckt es ihm aber dann doch ganz gut.
  3. Findet Reis mit Stäbchen essen extrem doof und macht es beim Japaner oder Chinesen trotzdem immer wieder.
  4. Hält viel vom semantisch richtigen Aufbau einer HTML-Seite, um damit eine stimmige Ausgabe erzeugen zu können und hält gar nichts von Websites die ein schickes Outfit haben, aber sonst nichts dahinter steckt.
  5. Die Aussage aus Punkt vier überträgt er auch auf Menschen. Klingt das jetzt blöd? Na gut, er hätte die zwei Punkte ja auch wirklich tauschen können.
  6. Kann sich stundenlang Gedanken darüber machen, ob er in einem HTML-Dokument eine Auflistung mit einer ungeordneten, geordneten Liste oder gar mit einer Definitionsliste erstellt.
  7. Mag keine karrieregeilen Menschen, die sich mit Ellbogentechnik, Verleumdungen, Ignoranz und egoistischem Vorteilsdenken durchs Leben schlagen. Er findet, dass diese armen Geschöpfe ihr Leben gerade verpassen und entbehrlich sind.
  8. Empfindet das ösische Titelwesen als äußerst amüsant und absolut nicht als niedliche Eigenheit seiner Landsleutchen. Vielmehr als das was es ist: Ein Ausdruck anachronistischer Obrigkeitshörigkeit, die sich oft in vorauseilendem Gehorsam und flegmatischem Stillstand bemerkbar macht. Vor allem in den in Punkt neun erwähnten Einrichtungen.
  9. Hält Ämter, große Unternehmen und staatliche Organisationen für einen Ort, an dem Geschöpfe mit triefenden und sabbernden Schleimbeuteln in unerträglicher Dichte auftreten und die Böden dort sehr rutschig machen.
  10. Ach ja, mit den vorherigen zwei Punkten fällt ihm dann gleich ein Thema ein, das er überhaupt nicht ausstehen kann: Korruption.
  11. Hat enormen Respekt vor Menschen, die viel seelisches Leid und Schicksalsschläge ertragen mussten oder müssen, aber trotzdem immer wieder aufstehen und der Welt und den Menschen mit Würde entgegentreten.
  12. Kann gut mit Menschen leben und arbeiten, die ehrlich sind und versuchen authentisch zu sein.
  13. Wird bei Schaumschlägern und Ignoranten sehr ungeduldig und meidet solche Menschen, wo immer es geht. Kann er nicht aus, sagt er solchen Typen seine Meinung gerade heraus.
  14. Hält viel von regem Gedanken- und Wissensaustausch, kooperativer Zusammenarbeit und inspirierender Konkurrenz.
  15. Beobachtet und hört gerne Menschen zu, die auch wirklich etwas zu sagen haben.
  16. Trinkt keinen Alkohol, aber viel Tee und Kaffee.
  17. Raucht (noch immer) Zigaretten.
  18. Findet penetrante und vollkommen hirnlose Massenwerbung im Hauspostfach genauso entbehrlich und nutzlos, wie in Kommentar- und Trackbackfunktionen.
  19. Hält die klassischen Informationsmonopole und -oligopole für ein Auslaufmodell.
  20. Die sogenannte Globalisierung hat für ihn bereits in der Steinzeit begonnen und gehört zur Menschheitsgeschichte.
  21. Ist der Überzeugung, dass die Zukunft und Stärke der europäischen Wirtschaft, Kultur und Wohlstandes in der Vertiefung der Diskussions- und friedlichen Konfliktkultur, der Bildung und Selbstbestimmung der Menschen besteht.
  22. Folgernd aus vorigem Punkt ist er der Meinung, dass Unternehmen in Europa demokratischer werden müssen. Dass die Stärke unserer Wirtschaft aus intelligenten Produkten und Leistungen besteht, die von Menschen gemacht werden, die Spaß und Freude an inspirierenden Tätigkeiten haben.
  23. Glaubt, dass ein arbeitsunabhängiges Grundeinkommen – entsprechend unserer Bedürfnispyramide – ein mehr als interessantes Modell ist. Leider aber die Mehrheit wahrscheinlich noch lange in althergebrachtem Gedankengut von Arbeit verhaftet bleibt, sodass er es wahrscheinlich nicht mehr erleben wird.
  24. Wenn er etwas macht, dann vertieft er sich in die Materie und will es auch wirklich gut machen. Ansonsten überlässt er es lieber Leuten, die sich damit auskennen. Umgekehrt kann er Schaumschläger nicht ausstehen, die mit drei Ziegelsteinen und einem oberflächlichen Ratgeber-Buch unterm Arm, ganze Häuser bauen wollen.
  25. Wenn ihn etwas interessiert, dann nervt er ständig andere mit Fragen und liest sich in Blogs und Fachbüchern seine Augen wund.
  26. Sein schwarzer Humor macht ihn bei vielen Menschen wohl unbeliebt. Sein Zynismus bringt einige mitunter zur Weißglut.
  27. Manche nennen ihn Nonkonformist und manche wahrscheinlich schlicht Trottel.
  28. Manchmal kann er sich selbst nicht ausstehen, aber oft amüsiert er sich stundenlang über seine eigenen Unzulänglichkeiten.

Wenn Sie jetzt nicht genug von ihm haben, können Sie dem Hyperkontext auf Twitter folgen, was er so zwischendurch von sich gibt und welche Seiten er gerade entdeckte.

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